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03 04 2017 07 57 30   Der ViHS unterstützt die Volksinitiative GUTE INKLUSION

Regierungsfraktionen und Volksinitiative haben am 28.08.2017 konkreten Verhandlungsfahrplan vereinbart.

Die beiden Regierungsfraktionen von SPD und Grünen und die Vertrauenspersonen der Volksinitiative Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen haben am Montag, den 28.08.2017 im Rathaus den Fahrplan für ihre Verhandlungen abgestimmt. Es wurden in einem

zweistündigen, in guter Atmosphäre geführten Gespräch konkrete Termine und Themen für September und Oktober vereinbart.

Auf parlamentarischer Seite nahmen die beiden Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel (SPD) und Anjes Tjarks (Grüne) sowie die schulpolitische Sprecherin Barbara Duden (SPD) und Nicole Baumgarten (Grüne) teil. Die Initiative war mit den drei Vertrauenspersonen Sylvia Wehde, Pit Katzer und Maik Findeisen sowie weiteren Initiatoren vertreten.

In den Verhandlungen soll ausgelotet werden, ob eine Verständigung möglich ist, die einen Volksentscheid zu diesem Thema obsolet machen könnte.

Rettungsschirm für die schulische Inklusion mit substantiellen Verbesserungen
Für die Volksinitiative erklärten die drei Vertrauenspersonen Sylvia Wehde, Pit Katzer und Maik Findeisen:

„Die Volksinitiative Gute Inklusion versteht sich als Rettungsschirm für die schulische Inklusion in Hamburg. Wir haben bei der Sammlung der über 24.000 Unterschriften immer wieder gehört:

‚Im Prinzip bin ich für die Inklusion, aber so wie jetzt geht es nicht weiter. Im Moment kommen alle zu kurz – die Kinder mit Förderbedarf und die anderen auch. Ohne mehr Personal und Räume kippt die Stimmung gegen die Inklusion.‘

Damit dies nicht geschieht, werden wir uns im Interesse der SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen in den vereinbarten Verhandlungen für substantielle Verbesserungen der schulischen Inklusion in Hamburg einsetzen. Sollte dies nicht gelingen, werden wir zügig das Volksbegehren mit der Zielsetzung vorbereiten,um zu der nächsten Bürgerschaftswahl den Volksentscheid durchführen zu können.“

Beschulung von zugewanderten Kindern
Inklusion funktioniert - ANDERS